Tel-Aviv-Platz soll im Interesse der Anwohner gestaltet werden

Rückblickend berichtet auch das Amt für Kommunikation und Stadtmarketing der Stadt Frankfurt am Main über die Planungswerkstatt/den Ideen-Workshop zum Tel-Aviv-Platz. Korrigierend möchte ich darauf hinweisen, daß es bei weitem nicht nur Anwohner*innen waren, die dort waren und sich gegen eine Durchgangsstraße aussprachen:

(kus) „Die Stadt Frankfurt beteiligt Bürger am Planungsprozess für das Europaviertel. Beim Anwohner-Ideen-Workshop zum Tel-Aviv-Platz gab es in der Mensa der Paul-Hindemith-Schule die Möglichkeit zu Diskussion und Austausch. Dazu eingeladen hatten der zuständige Ortsbeirat 1, das Amt für Straßenbau und Erschließung sowie das Stadtplanungsamt Frankfurt und der zuständige Erschließungsträger des Europaviertels West, Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG. Unter der Moderation von Corinna Endreß vom zuständigen Landschaftsarchitekturbüro BWP Endreß konnten Bürger ihre Nutzungsideen für den öffentlichen Platz in den laufenden Planungsprozess einbringen.“

„Nach einer kurzen Präsentation der Grundlagen, unter anderem des gültigen Bebauungsplanes sowie des bereits vorhandenen Konzepts und der Verkehrsplanung des Tel-Aviv-Platzes, wurden weitere mögliche Ideen zur Gestaltung und Nutzung des Platzes gesammelt und diskutiert. Vertreter von BWP Endreß standen dabei beratend zur Seite. Ziel des Workshops war es, nutzungsgerechte Lösungen zu erarbeiten, damit sich die Anwohner bestmöglich mit der Gestaltung des Platzes und dem neu entstehenden Europaviertel identifizieren können. Intensiv wurde dabei die verkehrliche Erschließung zwischen der Pariser Straße und der Schneidhainer Straße diskutiert. Einig waren sich die teilnehmenden Anwohner, dass es keinen Durchgangsverkehr über den Tel-Aviv-Platz geben soll, sondern nur die notwendigen Erschließungen für die Feuerwehr.

Die gesammelten Ideen und Anregungen der Anwohner bereitet BWP Endreß im Nachgang fachlich auf und bespricht diese mit den zuständigen Institutionen der Stadt und dem Erschließungsträger. Dabei wird geprüft, wie die neuen Impulse in die laufende Entwurfs- und Ausführungsplanung zum Tel-Aviv-Platz integriert werden können. Die Stadt Frankfurt, vertreten durch das Amt für Straßenbau und Erschließung und das Stadtplanungsamt, und der Erschließungsträger Aurelis werden das Ergebnis und auch die Umsetzung in die Planung dem Ortsbeirat beizeiten präsentieren.

Sobald die Planungen abgeschlossen und mit den laufenden beziehungsweise anstehenden Baumaßnahmen für den Europagarten sowie für das zukünftige Gebäude über den Tunnelmund abgestimmt sind, soll die Fertigstellung des Tel-Aviv-Platzes voraussichtlich Anfang 2018 starten. In der Zwischenzeit ist eine direkte und provisorische Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen der Schneidhainer Straße und dem Supermarkt in der Pariser Straße vorgesehen. Diese wird kurzfristig – nach Fertigstellung des Tunnelbauwerks unter dem Europagarten – durch den Erschließungsträger Aurelis erstellt.“
Quelle: www.frankfurt.de vom 16.11.2016

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